
Dies ist eine Höhle am Kupferabhang des Nissbergs, in der der Teufel hauste.
Bei Tag hatte er die Gestalt eines Fuchses, bei Nacht besuchte er als Jäger die Dirnen der Nachbarschaft. Eine Dirne erkannte in an den Bockfüßen. Sie steckte Kulkraut, Ehrenpreis und Widritat (Fronleichnamskranzerl) ans Fenster, sodass sich der Teufel nicht mehr nähern konnte.
Als sie dem Pfarrer ihr Erlebnis anvertraute, ging dieser mit dem Allerheiligsten vor die Höhle. Da der Teufel somit nicht beim Eingang hinauskonnte, riss er bei seiner Flucht ein Loch, das noch zu sehen ist - als Fußabdruck am Felsen.
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